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Burgruine Ehrenfels zwischen Rüdesheim und Assmannshausen

Im Scheitelpunkt der Rheinbiegung am Eingang zum Binger Loch ragt auf einem vorspringenden Felsen auf halber Höhe zwischen Rüdesheim und Assmannshausen, umgeben von Weinbergen, die Burgruine Ehrenfels empor. Die kurmainzische Burg bildete mit der gegenüberliegenden Burg Klopp bei Bingen und dem Mäuseturm im Rhein seit dem frühen 13. Jahrhunderts den Sperrriegel des Erzstifts nach Norden hin. 

Zur Geschichte

Burg Ehrenfels wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts von dem 1218 verstorbenen Philipp von Bolanden erbaut, der als Ministeriale im Dienst des Erzbischofs von Mainz stand. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1222. Bei der Urkunde handelt es sich um ein Urteil des königlichen Hofgerichts, in dem die Witwe Philipps zur Herausgabe der Burg an den Erzbischof von Mainz verpflichtet wurde. Die Tatsache, dass schon aus dem 13. Jahrhundert Zollschreiber bekannt sind, legt die Vermutung nahe, dass sie von Anfang an als Zollburg bestimmt war. Schon bald entwickelte sich die Zollerhebungsstelle zu einer der wichtigsten Einnahmequelle der Mainzer Erzbischöfe. Darüber hinaus war Burg Ehrenfels auch von strategischer Bedeutung. Sie sollte den Mainzer Besitz vor Angriffen aus dem Norden schützen. 

Entsprechend ihrer Bedeutung wurde Burg Ehrenfels nach 1356 zum Hoflager und einer der prächtigsten Burgen am Rhein ausgebaut. In Kriegszeiten wurde auch der Domschatz hierhin in Sicherheit gebracht, so zum Beispiel im Jahre 1374. Erstmals beschädigt wurde Burg Ehrenfels im Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648). Mehrfach erlebte sie in dieser Zeit Besitzerwechsel. 1631 und 1635 wurde sie jeweils von schwedischen Truppen eingenommen. Der Verwüstungsfeldzug des französischen Königs Ludwig XIV. machte deutlich, dass die Burganlage nicht mehr zeitgemäß und der damaligen Kriegstechnik nicht mehr gewachsen war. 1689 wurde sie von den französischen Truppen im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört. In der Folgezeit war sie dem fortschreitenden Verfall preisgegeben und ist nur noch als Ruine erhalten. 

Die Anlage

Trotzdem nur noch Ruinenreste vorhanden sind, die mit hohem Kostenaufwand gesichert wurden, bietet die Burg Ehrenfels mit ihrer mächtigen, zur Bergseite hin gewandten und von zwei runden Ecktürmen flankierten Schildmauer heute ein malerisches Bild. Der Bau einer Schildmauer statt eines herkömmlichen Bergfrieds wurde wegen der Breite des ansteigenden Vorgeländes gewählt. Mit einer Breite von rund 20 Metern und einer Mauerstärke von über 4,5 Metern schützt sie die Kernburg hinter sich. Die Schildmauer ist die am besten erhaltene Teil der Anlage. 

Die beiden runden Ecktürme besaßen fensterartige Luken, die zur Verteidigung dienten. Der Ostturm war zusätzlich mit einem Zinnenkranz versehen. Dieser wird von einem achtseitigen Aufsatz über einem Rundbogenfries bekrönt, während der Westturm in seinem ganzen oberen Drittel in ein Achteck übergeht. Die Reste der Wohngebäude nehmen die geschützte Rheinseite ein. 
Die Ruine Ehrenfels ist der Öffentlichkeit zugänglich und kann besichtigt werden.

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Stand: Montag, 18. April 2016